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ProfNail 
Ausgabe 1/2017, März

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Geiz ist geil… oder grotesk?!

„Eine Entwicklung von neuen oder verbesserten Produkten lohnt sich nicht! Oder nicht mehr!“, so die Aussage eines Produzenten, der lichthärtende Produkte auch für die Nagelindustrie herstellt. „Keiner ist gewillt, noch Geld in Entwicklung zu investieren. Wenn man ein neues Produkt vorstellt, gibt es über kurz oder lang eine etwas billigere und auch eine etwas schäbigere Kopie des neuen Produkts.“ Dass der Kunde heute nur noch auf Schnäppchenjagd ist und nur noch Produkte einkauft wenn sie rabattiert sind, hat Folgen für die Wirtschaft. Massentierhaltung, Produktpiraterie und Umgehung der Gesetze und Vorschriften sind nur ein paar Beispiele der Auswirkungen des Käuferverhaltens. Aber auch in der Beautyindustrie hat diese ‚Geiz ist Geil‘ Mentalität schon lange Einzug gehalten. Ein Beispiel hierfür sind die vielzähligen Sammelbestellungen, die sogar direkt von den Firmen in den sozialen Netzwerken organisiert werden. 5 ml Farbgel kann der Käufer da schon für sagenhafte 1,29 € (inkl. MwSt.) kaufen, ein UV-Gel-Starterset wird zusammen mit einem UV-Gerät für 19,99 € im Internet angeboten. Dass bei solchen Angeboten keine qualitativ hochwertigen Produkte beinhaltet sein können, ist wohl jeden klar. Doch was sind denn die langfristigen Auswirkungen eines solchen Käuferverhaltens? Nun, das ist anhand eines schönen Beispiels zu erklären: Mülltüten! Ein Produkt, das wohl in jedem Haushalt zu finden ist. Vor noch nicht allzu langer Zeit gab es auch in Europa und Deutschland Hersteller für diesen Massenartikel. Dann kamen Billigimporte aus Fernost, die Mülltüten zu Preisen auf dem Markt anboten, die für die europäischen Unternehmen nicht umsetzbar waren. Fazit: diese Firmen stellten die Produktion ein oder meldeten sogar Insolvenz an. Heute gibt es auf dem Weltmarkt fast nur noch Mülltüten aus asiatischer Herstellung. Da aber die Konkurrenz ausgeräumt wurde, haben auch die Hersteller aus Fernost nun die Preise angehoben. Durch den fehlenden Wettbewerb werden jetzt die Preise diktiert. Um auch in Zukunft noch eine breite Auswahl an Markenprodukten zu haben und natürlich auch die Arbeitsplätze der Fertigungen und Vertriebe zu erhalten und nicht das eigene Kundenpotential im Studio dadurch zu eliminieren, dass dieser Trend unterstützt wird, sollten sie bei jedem Einkauf darauf achten, lokale Firmen, deutsche Hersteller und europäische Unternehmen zu berücksichtigen. Jede Kaufentscheidung zählt – JEDE!

Ihre Terri Malon
Chefredakteurin der ProfNail

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AL-KO PURE – Neue Atmosphäre im Studio

Nagelstudios haben durch die Verarbeitung bzw. Verwendung von Chemikalien eine erhöhte Konzentration an Dämpfen und Gerüchen. Natürlich ist auch die Feinstaubbelastung durch die Verwendung der elektrischen Feile eine zusätzliche Belastung der Luft im Studio. Zusätzlich kommen Kunden, die Viren und Bakterien mitbringen und die Raumluft belas-ten. Es entsteht also eine Situation, die sicherlich gesundheitliche Auswirkungen auf Nail Designer hat.

Die wenigsten Nagelstudios verfügen über eine Filter- bzw. Klimaanlage, die wenigstens Gerüche und Dämpfe bekämpfen würde. In der Fachsprache sind die VOCs flüchtige Kohlenwasserstoff-Verbindungen, die aus Reinigungsmitteln, Lacken und Farben, Möbeln und Textilien stammen, eine Ursache von Allergien und Asthma. Meist wird nur durch Lüften versucht, die Dämpfe und Gerüche zu beseitigen. Für die Staubbelastung wird nun auch verstärkt auf Staubabsaugungen, die auf dem Tisch stehen, bzw. in den Arbeitstisch integriert sind, gesetzt. Leider sind Staubabsaugungen, die auf dem Arbeitstisch platziert werden aber meist nicht in der Lage, auch die Feinstaubbelastung, also die Teilchen, die in der Raumluft schweben, einzusaugen bzw. zu beseitigen. Durch den Kundenkontakt im Studio werden darüber hinaus auch Viren und Bakterien in das Studio getragen. Die kürzlich aufgetretene Grippewelle ist nur ein aktuelles Beispiel dafür, welchen Belastungen der Nail Designer im Studio ausgesetzt ist.

Was bin ich?

AL-KO PURE vereint in einem Gerät bewährte und revolutionär neue Technik. Durch den Einsatz der „Plasma-Technologie“ bietet dieses Gerät Lösungen für eine Vielzahl von Belastungen der Raumluft.

Vergleich mit Filtergeräten: Die meisten anderen Geräte setzen auf eine reine Filterung und unterscheiden sich durch die Art der Filter und die Qualität des Filtermaterials. AL-KO PURE nutzt auch Filter, aber als Vorfilter und nachgeschaltete 3-Stufen-Filterpatrone. Dazwischen arbeitet bei AL-KO PURE das patentierte Plasma. So kann dieses Gerät auch kleinste Partikel und gasförmige Schadstoffe eliminieren. Reine Filtergeräte stoßen bei Viren, kleinen Bakterien, Feinstaub und VOCs an ihre Leistungsgrenze.

Vergleich mit Ionisatoren: Ob Ionisatoren schädlich oder sogar gut sind, wird derzeit noch heiß diskutiert. AL-KO PURE ist kein Ionisator und verfügt über keine Ionisatorenfunktion.

Vergleich mit Ozongeräten: Ozon ist gut als Schutzschicht in der Atmosphäre, kann aber in der Raumluft zu ernsthaften Lungenproblemen führen. AL-KO PURE setzt daher keinerlei Ozon frei. Im Gegenteil, es baut Ozon in der Raumluft ab.

Was kann ich?
Bakterien und Viren

Bakterien: Die meisten Bakterienarten haben einen Durchmesser zwischen 0,6 und 1 µm und schlüpfen damit bequem durch feinste Filter. Dank der patentierten AL-KO Plasmatechnik werden sie von AL-KO PURE katalysiert.

Viren: Die meisten Viren sind so klein, dass sie auch feinste Filter problemlos passieren. Dank der AL-KO Plasmatechnik werden sie von AL-KO PURE katalysiert. Da AL-KO PURE die Luft entkeimt, gilt diese Aussage nur für Viren in der Luft.

Feinstaub, VOC, Ozon und Gerüche

VOC: Volatile organic compounds - zu Deutsch flüchtige organische Verbindungen - sind Stoffe, die schon bei niedrigen Temperaturen gasförmig werden. Diese Gase werden von Möbeln, Bodenbelägen, Kunststoffen sowie Reinigungsmitteln abgegeben. (z. B. Gele, Acryle, Cleaner und Desinfektionsmittel) VOCs reizen die Atemwege, verursachen Kopfschmerzen sowie Schlafstörungen und verstärken Allergien sowie Asthma. AL-KO THERM vernichtet über 99,98% der VOCs im Plasma.

Feinstaub: Man unterscheidet zwischen inhalierbarem Feinstaub, der kleiner als 10 µm ist, und besonders gefährlichem lungengängigen Feinstaub, der kleiner als 2,5 µm ist. Feinstäube belasten nicht nur das Nervensystem, Herz, Kreislauf und können Krebs verursachen. Feinstäube verstärken auch Allergien und führen zur Mehrung von Asthmaanfällen. Hauptverursacher sind Verkehr und Industrie sowie alte Heizanlagen. In Innenräumen wird Feinstaub besonders durch Laserdrucker und -kopierer, Kerzen sowie Staubsauger ohne Filter, aber eben auch die Feilarbeit im Studio, vor allen Dingen unter Verwendung von elektrischen Feilen, erzeugt. AL-KO PURE vernichtet diesen Feinstaub im Plasma.

Gerüche:

AL-KO PURE filtert Gerüche aus der Luft, die auf organischen Verbindungen beruhen. Dies geschieht mit Hilfe der 3-Stufen-Filterpatrone. Der Zeitraum bis zum Abbau der Gerüche variiert mit der kontaminierten Luftmenge und der Art der Geruchsquelle.

Ozon:

AL-KO PURE setzt - anders als manch herkömmlicher Luftreiniger - kein Ozon frei. Ozon ist laut EU-Gefahrstoffkennzeichnung brandfördernd, sehr giftig und ätzend. AL-KO ist daher überzeugt, dass Ozon nichts in der Raumluft verloren hat und der Einsatz von Geräten, die Ozon freisetzen, nicht zu verantworten ist. AL-KO PURE verringert die Ozonmenge in der Raumluft und beschleunigt so an Tagen mit hoher Ozonkonzentration in der Luft den natürlichen Zerfall von Ozon zu Sauerstoff.

… (vollständiger Artikel in ProfNail 1, 2017)

www.aretini-nails.de

AL-KO PURE – Neue Atmosphäre im Studio
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Neon und Pastell – Traumhafte Kombination

Jeder Nail Designer kennt diese Situation: Eine Kundin kommt zum Rebalancierungs-Termin und hat aber einen eingerissenen oder abgebrochenen Nagel. Nicht nur dass hiermit die zeitliche Planung unter Umständen durcheinander gerät, nein, man kann die Kundin ja auch nicht so aus dem Studio entlassen. Hier zeigt uns Angela Petteruti, was sie in so einem Fall als Serviceleistung anbietet.

„Auch wenn man den zusätzlichen Zeitaufwand irgendwie einholen muss, darf das Design jedoch nicht darunter leiden. Meine Kunden erwarten bei jedem Termin eine Arbeit, die einzigartig ist und die zur Jahreszeit oder zum Anlass passt.“, erklärt Angela ihre Vorgehensweise. Für den Frühling hat sie ein Design in unterschiedlichen Pink- bzw. Rosé-Tönen gewählt.

Produktauftrag und Verlängerung

Natürlich werden beim Rebalancierungstermin alle Nägel auf den Produktauftrag vorbereitet. „Bei dem Nagel der eingerissen ist, habe ich das gesamte Material entfernt (Bild 1) und modelliere eine komplett neue Verlängerung“, erklärt Angela ihre Arbeitsweise. „Aber natürlich kostet dies extra Arbeitszeit und aus diesem Grunde habe ich mich für ein einfaches Design entschieden, womit die Arbeitszeit wieder eingeholt wird und wodurch ich in meinem Zeitplan keine Verzögerung habe.“ Nun setzt Angela eine Schablone an (Bild 2) und modelliert mit klarem Acryl über Nagelbett und Schablone eine Verlängerung. Nachdem das Produkt etwas angehärtet ist, wird die Schablone vom Finger entfernt und das aufgetragene Material mit einer Pinchpinzette in die gewünschte Form gepincht (Bild 3). Bei den anderen Nägeln wird das alte Produkt ausgedünnt (Bild 4) und danach auf Nachwuchs und Restprodukt eine Rebalancierung gearbeitet (Bild 5). Nun können alle Nägel in Form gefeilt werden. „Hierfür beginne ich mit der Länge, die an allen Nägeln gleich sein muss. Dafür nehme ich auch eine Feile zur Hand, die auf einer Kante die Einteilung eines Lineals hat (Bild 6). Danach werden die Seitenlinien egalisiert und das Produkt entlang des Nagelfalzes ausgedünnt. Erst zu diesem Zeitpunkt glätte ich die Oberfläche des Produkts und überprüfe die Platzierung des Stresspunktes (APEX).“, erklärt Angela die einzelnen Schritte.

Überzug und Dekoration

Für das Finish hat sich die Kundin unterschiedliche Pinktöne ausgesucht. Einige Nägel werden mit einem zarten Rosé-Ton versiegelt (Bild 7). Andere Nägel ziert ein knalliges Pink (Bild 8), und auf einen dieser Nägel setzt Angela ein paar Ranken mit klarem Versiegelungsgel auf und streut roséfarbenes Pigmentpuder auf (Bild 9). „Das Pigment löst sich im Versiegelungsgel auf und ergibt nach der Aushärtung eine schöne Haptik. Durch den Rosé-Ton wird die Farbe des Schmucknagels wiederholt und ergibt ein tolles Gesamtbild. Zum Abschluss werden nun unterschiedlich große Strasssteinchen in ein Versiegelungsgel gesetzt (Bild 10). Die einfarbige Gestaltung wird nur mit Glanzgel versiegelt. Den Schmucknagel hat Angela mit einem seidenmatten Finish fertig gestellt, der Designnagel hat einen glänzenden Untergrund und die Schnörkel ein mattes Finish.

„Ich achte immer darauf, dass die unterschiedlichen Variationen sich in der Farbgebung entweder ähneln oder aber schöne Kontraste bilden. Die Modellage sollte ein stimmiges Gesamtbild ergeben, obwohl jeder Nagel individuell gestaltet wird.“, erläutert Angela die Wahl der Farben, Materialien und Arbeitsweisen.

Mit Dank an Angela Petteruti

Neon und Pastell – Traumhafte Kombination Neon und Pastell – Traumhafte Kombination Neon und Pastell – Traumhafte Kombination
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Funkelndes Smaragd - Neue Trendfarbe

Aufwendig gestaltete Modelagen sind wie die Haute Couture – sie gefällt jedem, aber dafür bezahlen können nur wenige. Zumeist beschränkt sich die Arbeit im Studio auf einfache Modellagen – vielleicht, wie hier gezeigt, im French-Look – mit ein wenig Strassverzierungen.

Ildiko Virag, die ein Nagelstudio in Grafing bei München führt und die Vertretung für die Produktfirma 2MBeauty in Deutschland innehat, zeigt uns hier ein Beispiel einer Alltagsmodelage mit der neuen Trendfarbe Smaragd. Lassen Sie sich Inspirieren!

Anleitung

Ildiko beginnt mit der Vorbereitung des Naturnagels. Nach der Entfernung der Nagelhaut und der Mattierung der Nagelplatte trägt sie „Nail Prep“ zur Dehydrierung und „Bond“ zur Verbesserung der Haftung auf . Nun wird eine Schablone angesetzt, eine Schicht Modellagegel über Nagelbett und Schablone aufgetragen und in Form modelliert. Nach der Polymerisation im UV-Gerät wird die Inhibitionsschicht abgenommen und der Nagel in die gewünschte Form gefeilt. Mit deckendem Camouflage-Gel arbeitet Ildiko nun eine Nagelbettverlängerung. Mit dem sauberen Pinsel wird die Smileline perfektioniert und dann im UV-Gerät ausgehärtet. Ildiko dekoriert anschließend die freie Nagelspitze mit einem smaragd-farbenen Gel (Color Gel 292). Um die Smileline die Optik betreffend dramatisch zu definieren, mischt Ildiko ein wenig schwarzes Farbgel ein und trägt dieses direkt entlang der Produktkante auf. Gegebenenfalls wird diese Schicht ein zweites Mal aufgetragen, um die gewünschte Farbintensität zu erreichen. In die Inhibitionsschicht streut Ildiko ein Glitzerpulver

(Glitzer Nr. 225) und arbeitet dieses bis an die Smileline heran. Mit einem klaren Aufbaugel (Smart Clear Gel) wird nun der komplette Nagel überzogen und der Apex gestaltet. Natürlich wird auch diese Produktschicht im UV-Gerät ausgehärtet und danach die entstandene Inhibitionsschicht mit einem mit Clea-ner getränktem Zellstoffpad abgenommen. Nun perfektioniert Ildiko die Form der Nägel. Hierzu wird zuerst die Länge an allen Nägeln angeglichen. Danach sind die Seitenlinien der Nägel an der Reihe und der Übergang entlang des Nagelfalzes wird ausgedünnt. Erst zum Abschluss wird die Oberfläche der Modellage geglättet und danach der Feilstaub, der bei diesem Arbeitsschritt entsteht, gründlich mit der Nagelbürste entfernt.

Um die goldfarbenen Strasssteine zu setzen, trägt Ildiko nun etwas Gel auf und setzt die Steinchen in das feuchte Produkt. Es wird nur so viel Gel aufgetragen wie nötig ist, um die Steinchen haltbar zu befestigen. Nach der Polymerisation im UV-Gerät versiegelt sie die Oberfläche aller Nägel noch mit einem Glanzgel (Master Shine Top) und härtet auch diese Produktschicht im UV-Gerät aus.

Mit Dank an Ildiko Virag

www.2mbeauty.de

Funkelndes Smaragd - Neue Trendfarbe Funkelndes Smaragd - Neue Trendfarbe Funkelndes Smaragd - Neue Trendfarbe
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