Fiberglas - Alternative oder Stiefkind?

Das Fiberglas-System besteht normalerweise aus drei Komponenten. Einem Resin (Kleber), einem Aktivator (Spray) und einer Matte. Ob jetzt als Matte das Fiberglas oder Seide verwendet wird, ist für die Namensgebung des Systems nebensächlich. Im Alltag wird dies als "Fiberglas-System³ tituliert. Ganz offensichtlich wurde der Name von der Matte, die in diesem System Anwendung findet, abgeleitet. Und auch wenn manche Nail Designer behaupten, dass es keinen Unterschied mache ob man Fiberglas- oder Seidenmatten einarbeite, werden wir im Laufe dieses Beitrags doch eines besseren belehrt.

Komponenten
Zuerst einmal sollte man verstehen, dass es sich beim Resin um einen Kleber handelt. Ähnlich wie beim Tipkleber handelt es sich hierbei meist um einen Cyanacrylat-Kleber, der in einigen Fällen durch Raffinieren veredelt wurde. Dieser Kleber wird zum Überziehen der Naturnägel oder auch zu deren Verlängerung verwendet. Wenn der Kleber durch den Aktivator ausgehärtet wird, wird er zu einem harten und meist sehr inflexiblem Material. Mit der Einarbeitung der Fiberglasmatte wird mehr Flexibilität erreicht. Ähnliche Materialien kennen wir aus anderen Industrien. Tennisschläger, Skier und sogar Boote werden aus Fiberglas hergestellt. Fiberglas ist ein sehr leichtes und flexibles Material, was eigentlich für die Modellage an Fingernägeln ideal ist. Das Auftragen des Materials bedarf einiger Übung, doch nach einer Schulung kann der Nail Designer mit diesem System sehr schöne Verlängerungen und Naturnagelüberzüge arbeiten.