Sommertyp
Erkennen
kann man den Sommertyp an mittelblonden bis braunen Haaren. Aber
während der Frühlingstyp als Unterton immer goldene Nuancen aufweist,
zeigt sich der Sommertyp eher mit einem „aschigen“ Unterton.
Augenfarben sind meist Blaugrau, Graubraun, Graugrün oder Grau und der
Teint ist hell mit rosigem Unterton. Der Sommertyp hat nach Itten
demnach einen kalttonigen Unterton.
Passend
zum Sommertyp empfehlen die Experten helle Pastelltöne mit blauen
Untertönen. Diese unterstreichen die sanfte Ausstrahlung des
Sommertyps. Auch dunkle Sommerfarben wie Cyclam, Jadegrün, Pflaume und
Anthrazit heben den Sommertyp bestens hervor. Die sanfte und feminine
Sommerfrau unterstreicht ihren Typ am besten mit gedämpften Farben wie
Stahlblau, Flieder oder Vanille. Romantische Blütendrucke oder Paisleys
stehen ihr wunderbar. Glatte, seidige Stoffe und fein Gestricktes heben
die feminine Seite sehr dezent hervor. Aber auch Materialien mit grober
Struktur wie Tweed und auffällige Muster kann sie hervorragend tragen.
Der Kontrast zwischen der femininen Ausstrahlung und der groben
Struktur des Tweeds unterstreichen den Sommertyp besonders vorteilhaft.
Der Lieblingsschmuck der Sommerfrau ist Silber, Weißgold und Perlen,
die mit den weichen Farben Rosé, Kiesel und Hellblau hervorragend
komplettiert werden können.
Farbkontraste
Eine
weitere von Johannes Itten entwickelte Theorie sind die sieben
unterschiedlichen Farbkontraste. Sie besagen, dass sich Farben
gegenseitig beeinflussen und demnach im hohen Maße voneinander abhängig
sind. Die unterschiedlichen Effekte beschreibt Itten folgendermaßen:
Hell-Dunkel-Kontrast (HDK)
Dieser
Kontrast tritt bei so genannten unbunten Farben wie Schwarz, Weiß und
Grau als auch bei den bunten Farben auf. Dieser Kontrast beschreibt den
Zusammenhang der Farben, basierend auf den unterschiedlichen
Helligkeiten. Beim HDK wird die Ausgewogenheit des visuellen
Wahrnehmens angestrebt, weil nur hiermit klare Formen vermittelt werden
können.