Im Mittelalter ging’s prunkvoll zu
Das
Brautkleid hatte zu jener Zeit eine große gesellschaftliche Bedeutung,
denn die Familie zeigte durch ein prachtvolles Kleid ihren Reichtum,
ihre Macht und ihre Stellung. In den oberen Gesellschafts-schichten
wurde oftmals auch das Familienwappen mit in das Kleid eingearbeitet.
Reich verzierte Stoffe aus Gold- oder Silberbrokat mit Stickereien
versehen oder mit Halbedelsteinen besetzt, wurden für die Kleider
verwendet. Das Kleid war nicht weiß, sondern in Rot-, Grün- oder
Blautönen gehalten. Vor allem am Hofe trug man mantelartige
Obergewänder. Ab 1475 erhielt das Mieder ein tiefes, spitzes Dekolleté
mit einem Brusteinsatz sowie einen runden Rückenausschnitt. In der Zeit
der Renaissance erhielten die Kleider ein sehr offenherziges Dekolleté,
die Taille saß ziemlich tief und das Mieder wurde vorne ganz geöffnet
und geschnürt.
Step by Step
Nach
den Grundarbeitsschritten und der Vorbereitung des Naturnagels auf die
Modellage wird eine Schablone für die Verlängerung angesetzt. Die erste
freie Nagelspitze wird in einem sehr zarten Rosé-ton modelliert. Die
Smileline ist sehr schön rund. Es sollte darauf geachtet werden, die
Smileline nicht zu dramatisch zu gestalten, denn dies würde nicht zum
vorgesehenen Motiv passen. Die Formen und Schwünge sind lieblich und in
Anlehnung an die Herzbögen, die später ins Motiv mit eingearbeitet
wer-den. Auf einer Seite wird der Bogen der Smileline zum Schwung
verlängert. Mit einem sehr kleinen und spitz zulaufenden Detailpinsel
wird der Boden exakt ausmodelliert.