Neuheiten bei ProfNail


Wie schon in der Ausgabe 8, 2012 angekündigt, wird die ProfNail nunmehr unter der Leitung der MHM Media GmbH & Co. KG weitergeführt.

Diesen Neubeginn nimmt die Redaktion zum Anlass, einige Neuheiten für unsere Abonnenten und Leser, aber auch für die Inserenten zu präsentieren. Dieser Ausgabe liegt das erste PN-Kundenmagazin bei. Sie können es in Ihrem Studio auslegen, da es wertvolle Hinweise für Kunden, Anregungen für Modellagen und Nail-Art und natürlich auch einige neue Produkte für die Pflege zu Hause enthält. „Immer wieder erfuhren wir, dass unsere Abonnenten die ProfNail im Studio für die Kunden auslegen. ProfNail ist aber eine Fachzeitschrift für den Profi und enthält wenig Dienliches für den Studiokunden. Dies ist der Grund, warum wir uns zur Produktion des PN-Kundenmagazins entschlossen haben“, lässt uns Terri Malon, Chefredakteurin der ProfNail wissen. Sie können auch extra Exemplare des Kundenmagazins nachbestellen. Damit haben Sie die Möglichkeit, guten Kunden ein Exemplar mitzugeben. In diesem Jahr werden der Ausgabe 3, 5 und 7 weitere Ausgaben des PN-Kundenmagazinsbeiliegen.

Wir haben nun auch eine „Gefällt-Mir“-Seite der Zeitschrift ProfNail in Facebook. Neben dem Blick in die sehr aktive Gruppe unseres Magazins sollten Sie es nicht verpassen, uns auch dort regelmäßig zu besuchen. Wir werden auf dieser Seite wichtige Termine für Schulungen und Messen, Produktneuheiten unserer Inserenten und neue Farben und Modetipps veröffentlichen. „Ohne Internet und Facebook ist eine Fachzeitschrift heute beinahe nicht mehr denkbar. Zeitnah über Messen, Meisterschaften und Schulungen zu berichten, erwartet der Leser von heute. Mode-, Farb- und Formentrends können zeitnah vorgestellt und die Bezugsquellen für entsprechende Produkte und Materialen sofort damit verlinkt werden“, so die Redaktion.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf unserer Facebookseite und natürlich auch über Kommentare und Anregungen zu unserem neuen Kundenmagazin.

 

Ihr ProfNail-Team

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Coverstory

 

Tip & Overlay

Die Wintermonate stehen vor der Tür und die Designmodellagen werden in den Farben des Winters gestaltet. Passend zur kalten und klirrenden Jahreszeit hat Swetlana Schneider, Ausbilderin der Firma trendnails international, eine schöne Designmodellage mit Gel gearbeitet. Lesen Sie hier, wie sie diese nacharbeiten können.

Während die Kunden im Herbst meist dunkle Farben wie Lila, Braun, dunkles Rot oder Grün für die Designmodellage wählen, werden schon kurz nach den Feiertagen Weiß, Silber und Hellblau bevorzugt. Dies entspricht den Farben und Themen, die uns die Monate Januar bis März mit viel Eis, Schnee und glitzernden Landschaften zum Skilaufen oder Wandern liefern. Swetlana hat in Vorbereitung auf diese schöne und funkelnde Welt eine Designmodellage entworfen. „Eiseffekte“, ist der Titel, der diese wunderschöne Arbeit bestens beschreibt.

 

Schritt für Schritt

Natürlich wird auch bei dieser Modellagearbeit mit der Vorbereitung des Naturnagels auf den Produktauftrag und den Grundarbeitsschritten begonnen. Hierzu wird die Nagelhaut vorsichtig mit einem Propusher von der Nagelplatte angehoben und zum Nagelfalz zurückgeschoben. Gegebenenfalls werden trockene Hautstückchen von der Nagelhaut mit einer Schere abgenommen. Auf der Nagelplatte abgelagerte Hautschüppchen werden mit einer Mineralfeile oder einem eigens hierfür entwickelten Bit für die elektrische Feile vorsichtig entfernt. Swetlana wählt jetzt die Tips für die Verlängerung des Nagels aus und setzt diese auf den vorderen Teil des Naturnagels auf. „Mithilfe der Pinchpinzette kann man die Tips schnell und effizient aufsetzen“, betont Swetlana. Im Anschluss werden die Auflageflächen bzw. Übergänge der Tips zum Naturnagel mit der Feile angeglichen.

 

Produktauftrag

Der Naturnagel wird nun mit „Ultra Dry“, einem Dehydrator, entfettet. Danach trägt Swetlana den Haftvermittler „Ultra Bond“ auf, um die Anhaftung des Gels an den Naturnagel zu unterstützen. Mit einem deckenden Camouflage-Gel, dem „Biosoft Mask Gel“, wird anschließend das Nagelbett überzogen und optisch etwas verlängert. Diese Produktschicht wird im UV-Lichthärtungsgerät für 2 Minuten ausgehärtet. Die freie Nagelspitze, die zuvor mit einem Tip verlängert wurde, wird mit dem Vitrage-Gel „Aquamarin Diamond“ überzogen und wiederum im UV-Gerät ausgehärtet. „Das Vitrage-Gel ist ein Farbgel, das aber nicht deckend, sondern durchscheinend ist. Damit erreicht man einen Effekt wie mit buntem Glas“, erläutert Swetlana ihre Wahl des Produkts. In die während der Aushärtung entstandene Inhibitionsschicht werden kleine Blattsilberstückchen eingelegt. Um das Blattsilber zu verankern, wird der gesamte Nagel mit einem Ein-Phasen-Gel überzogen und wieder im UV-Gerät ausgehärtet. Jetzt wird mit einem mit Cleaner getränkten Zellstoffpad die Inhibitionsschicht abgenommen und der Nagel in Form gefeilt. „Für dieses Design habe ich die ‚Pipe-Form‘ gewählt. Hierfür setzt man die Feile in einem 45°-Winkel an und nimmt damit die Ecken der Form ab“, rät Swetlana …

 (vollständiger Artikel in ProfNail 8/2012)

 Mit Dank an Swetlana Schneider, trendnails international

 

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Acryl-Art

Designer Diana Hattwig

 

Glitterdesign

Glitter ist aber nicht gleich Glitter! Auch in diesem Bereich hat sich in den letzten Jahren einiges geändert. Vor noch nicht allzu langer Zeit waren Modellageprodukte auf dem Markt, die mit Glitter versetzt wurden, der aber nicht für den kosmetischen Bereich vorgesehen war. Gerade bei Glittergelen konnte man nach einigen Monaten sehen, wie der Glitter die Farbe verlor bzw. sich farblich veränderte. Heute weiß man, dass dies industrieller Glitter war, der u. a. auch Schwermetalle enthielt und eigentlich nicht für die Verarbeitung in kosmetischen Produkten zugelassen war. „Die Produkte, die heute auf dem Markt zu kaufen sind, beinhalten Glitter aus Kunststoff und anderen Materialien, die auch laut Kosmetikverordnung im Nagelstudio verwendet werden dürfen“, erläutert Diana, die auch als Dozentin und Prüferin an der Handwerkskammer Düsseldorf tätig ist.

 

Vorbereitung

Bevor Diana mit dem Produktauftrag beginnt, bereitet sie die Nagelplatte vor. „Die Ursache von Produktliftings ist meist in einer nachlässigen Vorbereitung des Naturnagels zu suchen. Eine gründliche Vorbereitung und Ausführung der Grundarbeitsschritte ist vor jedem Produktauftrag zwingend“, betont Diana. Hierfür wird die Nagelhaut von der Nagelplatte vorsichtig angehoben und zum Nagelfalz zurückgeschoben. Hautschüppchen, die sich auf dem Naturnagel abgelagert haben, entfernt Diana vorsichtig mit der elektrischen Feile, die mit einem eigens für diesen Arbeitsschritt entwickelten Bit bestückt wird. Danach mattiert man mit einer weichen Feile die Nagelplatte und feilt die freie Nagelkante in Form. Nun wird eine Schablone am Finger befestigt und ggf. ein Dehydrator oder Primer auf den Nagel aufgebracht.

 

Produktauftrag

Mit einem deckenden Camouflageprodukt wird die Nagelplatte abgedeckt und optisch etwas verlängert. Entlang des Nagelfalzes dünnt man das aufgetragene Produkt mit der Spitze des Pinsels aus, sodass die Übergänge kaum noch zu sehen sind. Für die Glitterspitze trägt Diana nun ein mittelgroßes Produktbällchen rotes Glitteracryl auf und verteilt es entlang der vorher modellierten Smileline. Das Glitterprodukt wird dünn auf der Schablone ausgestrichen. Zur Stabilisierung wird darüber ein großes Produktbällchen klares Acryl aufgebracht. „Ich setze das klare Produkt direkt an der Smileline ab und verteile es bis zur gewünschten Länge“, erklärt Diana. Nachdem das Produkt etwas angehärtet ist, wird die Schablone vom Finger entfernt.

 

Formen und Stylen

Jetzt setzt Diana einen Pinchstick unter der Verlängerung an und drückt das Produkt in die gewünschte Form. Mit der Pinchpinzette werden die Seitenlinien vorsichtig zusammengedrückt bis der der Nagel eine elegante Form aufweist. In dieser Position wird das Produkt mit einer Pinchklemme bis zur vollständigen Aushärtung gehalten. „Durch das Pinchen erhält der Nagel eine elegante und sehr stabile Form, die sonst mit Produkt aufgebaut werden müsste. Nicht nur dass dies sehr viel eleganter aussieht, es spart darüber hinaus auch Materialkosten und Arbeitszeit“, weist Diana auf die Vorteile dieses Arbeitsschritts hin…

 

(vollständiger Artikel in ProfNail 1/2013)

 

 

Mit Dank an Diana Hattwig

www.zauber-nails.de

Acryl-Art Acryl-Art Acryl-Art
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Meisterschaft

 

Wedding in Baroque

Für die Meisterschaft verlängert Viktoria die Nägel ihres Modells mit Tips, welche auf dem mit den Grundarbeitsschritten vorbereiteten Nagel angebracht werden. Über dem Nagelbett arbeitet Viktoria mit einem Camouflageprodukt. Hierfür wird die Nagelplatte vollständig mit dem Produkt abgedeckt und auch über den Tip das Nagelbett optisch etwas verlängert. Mit hell- und dunkelblauem Acrylpulver wird nun entlang der Smileline auf den Tip modelliert. Durch die unterschiedlichen Farben, die in einem Produktbällchen aufgenommen werden, entsteht eine Art von Batikmarmorierung, die sehr wirkungsvolle, optische Effekte erzielt. Um die Haltbarkeit der Modellage zu optimieren, wird klares Acrylpulver über die farbig gestaltete Nagelspitze modelliert. Wenn das Produkt genügend angehärtet ist, feilt Viktoria die Modellage in Form. „Gerade bei sehr langen Stilettonägeln für Meisterschaften sollte darauf geachtet werden, dass die Nägel auch wirklich spitz gefeilt werden. Das unterstreicht die grazile Form und bringt auch das Design besser zu Geltung“, rät Viktoria. Nachdem die Oberfläche des Produkts geglättet wurde, werden mit einer weichen, wattierten Feile oder einem Buffer die Feilspuren herausgearbeitet. Noch bevor mit dem Design weitergearbeitet wird, versiegelt Viktoria die Modellage mit einem Versiegelungslack.

Design

Für das Gesicht setzt Viktoria nun ein großes Produktbällchen weißes Acrylpulver auf. „Da ich ja die Konturen eines Gesichts herausmodellieren möchte, wird dieses Produktbällchen relativ nass aufgesetzt und dann sofort bearbeitet“, läßt uns Viktoria wissen. Zuerst werden die Stirn und die Augenbrauenpartie gestaltet und dann für die Nase zwei kleine Produktbällchen neben dem entstandenen Nasenrücken angesetzt. Geschickt drückt Viktoria Vertiefungen für die Augenhöhlen in das Produktbällchen und setzt für die Lippen wieder kleine Mengen Pulver nach. Die Augenlider werden ebenfalls mit zusätzlichem Produkt gestaltet und für den Hals und das Dekolleté wird das weiße Produkt dünner aufmodelliert und zusätzlich ausgestrichen. Weitere Produktbällchen werden für die Frisur angesetzt. „Sobald das Produkt etwas angehärtet ist, ziehe ich mit einem Spotswirl Locken in das Produkt und baue so die Frisur auf“, erläutert Viktoria weiter. Scheitel, Haarsträhnen und Locken werden so um das Gesicht gelegt und ergeben ein faszinierendes Gesamtbild.

Als Rahmen um den Kamee setzt Viktoria Strasssteinchen in einem Oval um das Design und auf die angrenzenden Nägel. „Zeigt das Modell die Nägel zur Bewertung in der vorgeschriebenen Haltung vor, erscheint der Strassrahmen als ein komplettes Oval, das sich wie bei einem Schmuckstück um das Gesicht schmiegt“, erklärt Viktoria …

(vollständiger Artikel in ProfNail 1/2013)

 

Mit Dank an Viktoria Neumann und Natis Nails, Schweiz



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