Ziele und der Weg dorthin

Gerade hat die deutsche Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft gewonnen. Auf den Straßen wird ausgelassen gefeiert – schließlich sind wir ja alle so stolz auf „unsere Jungs“. Aber es ist noch gar nicht so lange her, da haben wir alle den Trainer unserer Nationalmannschaft kritisiert. Zu unsicher erschien es, dass Jogi Löw tatsächlich das Zeug zu einem Weltklassetrainer hat. Aber sein Konzept ist aufgegangen. Während andere Mannschaften auf ein oder zwei Stars setzten, um den erhofften Sieg einzufahren, setzte Jogi Löw auf ein Teamkonzept.

Natürlich ist es unbestritten, dass für den WM-Sieg auch ein gewisses Maß an Glück nötig ist. Doch die deutschen Jungs haben in den vergangenen Monaten und Jahren gezeigt, dass durch Training und harte Arbeit Außergewöhnliches erreicht werden kann. „Ich denke genau das ist die Erkenntnis, die wir alle aus dieser WM ziehen können. Ausbildung, Training, Übung und harte Arbeit zahlen sich am Ende aus – nicht nur im Fußball, sondern überall, wo Leistung gefragt ist!“, so der Kommentar von Diana Hattwig, erfolgreiche Nail-Designerin, Studioinhaberin und Ausbilderin seit vielen Jahren. „Ich kann mich noch sehr gut an meine erste Meisterschaft erinnern. Ich wurde sogar platziert und war so stolz auf mich. Aber ehrlich gesagt waren die Nägel schrecklich. Nur damals habe ich das nicht gesehen“, merkt Diana selbstkritisch an. Was sie heute so erfolgreich macht, ist, dass sie noch immer ihren Kundenkreis bedient, um in Übung zu bleiben und dass sie regelmäßig Schulungen besucht und immer wieder an ihrer Arbeitsweise feilt. „Schnelligkeit ist noch ein Thema und dann natürlich die Perfektion. Trotz meiner jahrelangen Erfahrung bin ich noch nicht zufrieden. Ich weiß, dass ich noch besser werden kann und daran arbeite ich jeden Tag“, lautet ihr Anspruch.

Vielleicht lassen ja auch Sie sich ein wenig anstecken – vom Erfolg der deutschen Mannschaft, vom Erfolg einer Diana Hattwig und vom Ausblick auf Ihren eigenen Erfolg. Denn eines ist sicher: Wer an sich und seiner Arbeitsweise feilt, wer nicht zufrieden ist mit dem Status quo und wer ein Ziel vor Augen hat, der wird es auch erreichen.

Redaktion ProfNail

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Modern Mindal

Tolle Form und tolles Design! So das Credo aller professionell arbeitenden Nail-Designer. Tatjana Belousova hat uns ein beeindruckendes Beispiel einer wirklich toll gearbeiteten Designmodellage, die mit Gel gearbeitet wurde, geliefert. Mindal bedeutet Mandel – die von Tatjana gearbeitete Form der Modellage wird als „Russian Almond“ oder eben „Modern Mindal“ bezeichnet.

Vorbereitung
Gerade bei sehr langen Modellagen muss auf eine gründliche Vorbereitung der Nagelplatte geachtet werden. Etwaige Haftungsprobleme des Modellageprodukts würden durch die große Hebelwirkung, die bei einer Überlänge entstehen kann, unweigerlich zum eingeschränkten Tragekomfort und gegebenenfalls auch Brüchen führen. Tatjana hebt die Nagelhaut vorsichtig von der Nagelplatte an und schiebt sie zum Nagelfalz zurück. Reste der Nagelhaut, die sich auf dem Naturnagel abgelagert haben, werden mit einer elektrischen Feile entfernt und die Nagelplatte mattiert. Nach dem In-Form-Feilen der freien Nagelspitze kann eine Schablone darunter angesetzt werden. Hierbei wird sie ganz exakt angesetzt und an der Spitze zusammengedrückt. „Trägt die Kundin schon Nägel, sollte die alte Modellage komplett entfernt werden. Bei dieser Länge kann auch gealtertes Material, das noch auf der Nagelplatte sitzt, zu Haftungsproblemen führen“, erläutert Tatjana. Noch bevor mit dem Produktauftrag begonnen wird, muss der Feilstaub gründlich entfernt werden.

Produktauftrag
Mit einem Dehydrator („Utra Dry“) wird die Nagelplatte entfettet und mit dem danach aufgetragenen Haftvermittler („Ultra Bond“) die Anhaftungseigenschaften des Modellageprodukts an den Naturnagel optimiert. Als erstes Modellageprodukt trägt man nun eine dünne Schicht „1-Phasen-Gel Clear“ über Naturnagel und Schablone auf und härtet es im UV-Licht-härtungsgerät für zwei Minuten aus. Nun bringt Tatjana ein Camouflage-Gel („Platinum Sculpture Mask Gel“) über dem Nagelbett auf und verlängert dieses optisch über die Schablone. Noch bevor das Gel im UV-Gerät ausgehärtet wird, perfektioniert sie die Smileline mit einem sauberen Pinsel. Der Nagel wird anschließend mit einem standfesten Modellage-Gel („Arch Gel“, ein Pinchgel) aufgebaut. Den Apex platziert Tatjana bei ca. 30 % der Länge des Nagelbetts. Diese Produktschicht wird für ca. 20 Sekunden im UV-Gerät angehärtet, dann mit der Pinchpinzette in die gewünschte Form gebracht und im Anschluss daran nochmals für zwei Minuten im UV-Gerät ausgehärtet. Nach dem Abnehmen der Inhibitionsschicht werden das Nagelbett und die Smileline in Form gefeilt. „Die Kante sollte sehr exakt gefeilt werden, um die Erscheinung der extravaganten Form und das Design zu unterstreichen“, empfiehlt Tatjana. Erst wenn die Form absolut perfekt ist, wird nach dem Entfernen des Feilstaubs eine neue Schablone angesetzt. Die Verlängerung wird jetzt mit schwarzem Farbgel („Diamond Collection Black Diamond“) bis zur gewünschten Länge ausmodelliert und im UV-Gerät ausgehärtet.

 … (vollständiger Artikel in ProfNail 5, 2014)

Mit Dank an Tatjana Belousova

www.trend-nails.de

Modern Mindal Modern Mindal Modern Mindal
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Colorfading – Gestaltung des Hintergrunds (Teil 2)

Schon in der letzten Ausgabe stellten wir einige Details dar, wie Pepyn Borrèl Hintergründe gestaltet und Colorfadings gearbeitet werden. Wie angekündigt, haben wir für die aktuelle Ausgabe noch ein paar Variationen mit unterschiedlichen Effekten zusammengestellt.

In der Ausgabe 4, 2014 wurde das Aufbringen des horizontalen und diagonalen Verlaufs beschrieben. Heute zeigt uns Pepyn Farbverläufe mit Linien und wie mit dem Colorfading auch lediglich die freie Nagelspitze gestaltet werden kann. Aber der Künstler Pepyn wäre nicht Pepyn, wenn er im Zug dieser Beitragsserie nicht auch gleich einige 3-D-Blümchen, für die er in den Niederlanden bekannt ist, auf den Nagel zaubern würde.

Fading on the Free Edge
Der Farbverlauf nur auf der freien Nagelspitze ist wohl mit eine der beliebtesten Serviceleistungen in deutschsprachigen Studios. Hierfür wird zuerst die Nagelbettverlängerung mit einem deckenden Camouflageprodukt modelliert und die Smileline perfektioniert. Entlang dieser Smileline beginnt Pepyn mit einem sehr dunklen, lilafarbenem Farbacryl, das er mit einem dünnen Nail-Art-Pinsel aufträgt. „Um eine große Farbtiefe zu erreichen, muss relativ viel Farbacryl aufgetragen werden. Ich trage das Produkt verhältnismäßig feucht auf und streiche es mit dem dickeren Modellagepinsel zur freien Nagelkante hin dünner aus“, erklärt Pepyn. Direkt an der Nagelkante wird im Anschluss goldenes Glitteracryl aufgesetzt und über die volle Breite modelliert. Noch im feuchten Zustand streicht Pepyn das Glitterprodukt in Richtung Smileline und sorgt dafür, dass es immer dünner wird. „Die Bewegung des Pinsels geht immer weg vom Produkt, wenn es ausgedünnt werden soll. Erst zum Schluss streiche ich das Glitteracryl wieder in Richtung Kante, um die Oberfläche zu glätten“, empfiehlt der Designer.

Ein toller Effekt, der aufgrund der Farbwahl zu jedem Anlass getragen werden kann.

(vollständiger Artikel beschäftigt sich unterandem auch mit Linefading und Flowers in ProfNail 5, 2014)

Mit Dank an Pepyn Borrèl
Magnetic Nail Design

www.magneticnaildesign.com

Colorfading – Gestaltung des Hintergrunds (Teil 2) Colorfading – Gestaltung des Hintergrunds (Teil 2) Colorfading – Gestaltung des Hintergrunds (Teil 2)
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T-SPEED und T-SPEED PLUS - Einzigartige Fräser im Sortiment

Beim Einsatz einer elektrischen Feile im Nail-Design geht es immer um Geschwindigkeit. „Das Abtragen von altem Material am Beginn des Service und das grobe In-Form-Feilen des neuen Materials nach dem Produktauftrag sind die Arbeitsschritte, die bei der Verwendung einer elektrischen Feile viel Arbeitszeit sparen“, erläutert Diana Hattwig, die seit vielen Jahren ihr eigenes Studio betreibt. Neben der Schnelligkeit birgt die Verwendung von Hartmetallfräsern aber auch ein Verletzungsrisiko. Gerade entlang des Nagelfalzes kann es bei Unachtsamkeit zu Verletzungen der Nagelhaut kommen.“ Der Hersteller Busch & CO. aus Engelskirchen hat neben einer breiten Basispalette genau für diese Situation eine geschütze Lösung.

In der letzten Ausgabe haben wir Ihnen Diamantschleifer vorgestellt, die für die Maniküre, Pediküre und auch die Fußpflege vorgesehen sind. Aber die elektrische Feile wird im Nagelstudio vorrangig zum Abtragen des Modellagematerials (Gel oder Pulver-Flüssigkeit) verwendet. Für diese Arbeitsschritte sollte man auf Fräser aus Stahl, Hartmetall oder Keramik zurückgreifen. Doch welcher Fräser ist für welchen Arbeitsgang am besten geeignet? Wir haben hier für Sie die Fakten zusammengestellt.

Hintergründe
Stahl-, Hartmetall- oder Keramikfräser werden generell zum Einsatz empfohlen, wenn relativ viel Produkt abzutragen ist. Beim Vergleich kann man generell feststellen, dass der Stahlfräser weniger hart ist als der Hartmetallfräser. Neben der Härte des Metalls, aus dem der Fräser gefertigt wurde, ist aber auch die Verzahnung für die Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit dieses Instruments maßgeblich verantwortlich. Um die Fräser noch zu verbessern, hat Busch & CO. die Oberfläche des Instruments mit einer goldfarbenen Titan-Nitrid-Beschichtung versehen, was die Hartmetallfräser nicht nur nochmals härtet, sondern auch die Oberfläche glatter macht, um die Anhaftung des abgetragenen Materials zu erschweren. 

Verzahnung
Generell sollte man als Anwender wissen, dass es maßgeblich auf die Schneidenkonstruktion ankommt und nicht nur auf die Grobheit des Fräsers. „Bei einer groben Verzahnung fallen beim Abfeilen kleine Flocken des Produkts an, vor allen Dingen wenn es, wie beim Acryl, auch noch relativ hart ist. Bei weicheren Produkten, wie Gel könnte ein Fräser mit grober Verzahnung zu viel Produkt abtragen“, warnt Diana Hattwig. Aus diesem Grund wird auch vonseiten des Herstellers für das Befeilen von Gel grundsätzlich eine feinere Verzahnung als bei der „T-SPEED“-Fräserserie empfohlen. Die „T-SPEED PLUS“-Serie, der Spezialist für Acryl, hat unabhängig von der gewünschten Form des Fräsers, eine gröbere Verzahnung, die einen schnellen Abtrag des Produkts gewährleistet. „Die ,SPEED’-Verzahnung ist grundsätzlich eine feine Verzahnung, die aber von der Schneidenkonstruktion her auf hohe Abtragsleistung eingestellt ist.

… (vollständiger Artikel in ProfNail 5, 2014)

Mit Dank an Busch & CO.

www.busch.eu

T-SPEED und T-SPEED PLUS - Einzigartige Fräser im Sortiment T-SPEED und T-SPEED PLUS - Einzigartige Fräser im Sortiment T-SPEED und T-SPEED PLUS - Einzigartige Fräser im Sortiment