Sommer – Umsatzflaute oder Chance?

Viele Nail-Designer, Studios und auch Firmen beklagen in den Sommermonaten Juli und August verhaltene Umsätze. Natürlich würden Marketingexperten sofort auf die Urlaubszeit tippen. Schließlich sind viele Kunden in den Sommerferien und auch die Nail-Designer genießen den Sommer mit den Kindern und der Familie. Wenn die Kunden im Studio ausbleiben oder der Nail-Designer nicht arbeitet, wird auch kein Material verwendet bzw. werden keine Produkte verbraucht, ergo müssen auch weniger Produkte nachgekauft werden. Die Firmen merken dies an Umsatzrückgängen und versuchen, dieses Umsatzminus durch Rabattaktionen abzufedern.

In gewisser Weise ist dies sicherlich verständlich, aber genau diese Rabattschlachten führen dazu, dass der Kunde immer weniger zu regulären Preisen einkauft und einfach auf das nächste Angebot wartet. Dabei gilt gerade im deutschsprachigen Raum immer noch: „Was nichts kostet, ist nichts wert!“ Ganz in der Nähe der ProfNail-Redaktion gibt es einige Nagelstudios, die ganz anders agieren. „Der Juli war der umsatzstärkste Monat, den ich jemals hatte. Selbst mehr als im Dezember, der dem Studio ja traditionell wirklich gute Umsatzzahlen bringt!“, berichtet uns die Kollegin aus dem Nachbarort.

Ich habe mir überlegt, was meine Kunden vor bzw. nach dem Urlaub brauchen. „Eine gute Fußcreme, damit die Füße am Strand gepflegt aussehen, ein Peeling, um die von der Sonne beanspruchte Haut wieder auf Vordermann zu bringen, und natürlich eine fruchtig riechende Handlotion für die Strandtasche“, lautete die Empfehlung für den Produktverkauf. Die gezielt für diese Produkte schon im Vorfeld platzierte Werbekampagne über die Internetseite und die Facebook-Like-Me-Seite brachte nicht nur mehr Produktverkauf, sondern auch eine Anzahl neuer Kunden, die zuerst nur wegen der beworbenen Produkte im Studio vorbeischauten. Mehr als 15 % Umsatzvolumen, gerechnet am Serviceumsatz, konnte die Kollegin erzielen.

Mit diesem Umsatzplus war es für das Studio nicht mehr nötig, irgendwelche Rabattaktionen für die Sommermonate zu lancieren. Sie haben auch eine tolle Aktion durchgeführt? Erzählen Sie uns davon. Wir in der Redaktion der ProfNail sind überzeugt, dass es auch ganz ohne Rabatte funktionieren kann!

Ihr ProfNail-Team

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Geo-French – Abstraktes Muster für Blümchengegner

Ich finde Blümchen auf den Nägeln einfach kitschig! Aber so ganz einfach nur French ist zu langweilig“, so die Aussage mancher Kunden im Nagelstudio. Was tun, wenn mit solchen oder ähnlichen Aussagen etwas Stress in den Studioalltag gebracht wird? Elena Grama von trendnails international hat sich genau für diese Klientel eine Variation ausgedacht.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Was dem einen Kunden gefällt, findet der Nächste unmöglich. „Will man alle seine Kunden zufriedenstellen, muss eben für jeden Geschmack etwas im Angebot sein. Wer keine Blüten oder Blumen mag, aber auch mit nur einer French-Modellage nicht das Studio verlassen möchte, braucht etwas Anderes. Geometrische Formen, wie z. B. Quadrate, Dreiecke oder Kreise lassen sich einfach und schnell umsetzen, auch von Nail-Designern, die im Umgang mit Pinsel und Farbe nicht so geübt sind“, versichert Elena.

Trend
Derzeit liegen relativ kurze Modellagen voll im Trend. Lange Stilettos oder Edge-Formen sieht man nur noch selten. Wegen der Abbildungen in Modemagazinen, die im Allgemeinen vollflächig lackierte, aber dennoch kurze Nägel zeigen, will auch der Kunde im Studio diesen Look. Die Gel-Lacke, die derzeit der Verkaufsrenner in der Nagelindustrie sind, bieten genau hierfür die optimale Produktauswahl.

Vorbereitung
Noch bevor mit der eigentlichen Modellage begonnen wird, sucht Elena gemeinsam mit ihrer Kundin die Farben aus, die verwendet werden sollen. „Achten Sie hierbei darauf, dass die Farben zusammenpassen. Also sollten der Kundin Konträr- oder Komplementärfarben gezeigt werden“, rät Elena. Sie beginnt mit der Vorbereitung des Naturnagels auf den Produktauftrag. Hierzu wird die Nagelhaut vorsichtig von der Nagelplatte gelöst und zum Nagelfalz zurückgeschoben. Hautschüppchen, die sich auf dem Naturnagel abgelagert haben, entfernt die Designerin mit einem Propusher. Nach dem In-Form-Feilen der freien Nagelspitze mattiert die Stylistin die Oberfläche der Nagelplatte mit einer weichen, wattierten Feile und entfernt danach den entstandenen Feilstaub.

Produktauftrag
Als erstes Produkt wird der Haftvermittler („LAC&GO Bond“) aufgetragen. Diese Produktschicht sollte an der Luft abtrocknen. Darüber wird ein Verstärkungsgel („LAC&GO Strong“) aufgebracht und für 30 Sekunden unter der LED-Lampe ausgehärtet. „Dieses Verstärkungsgel aus der Gel-Lack-Serie von trendnails international kräftigt den Naturnagel etwas, damit selbst bei weichen oder brüchigen Nägeln keine herkömmliche Modellage mehr nötig ist. Es ist ideal zur Verstärkung von Naturnägeln“, merkt Elena zum Produkt an. Nun wird eine dünne Schicht des Farblacks („LAC&GO Pretty Pink“) aufgetragen und wieder für 30 Sekunden im LED-Gerät ausgehärtet. Ist mehr Farbe gewünscht, kann der Farblack ein zweites Mal aufgetragen und „gefroren“ werden. Für das weiße Dreieck verwendet Elena einen weißen Farblack („LAC&GO Blanc“) und malt ihn mit einem feinen Nail-Art-Pinsel auf. Natürlich wird auch diese Produktschicht im LED-Gerät für 30 Sekunden ausgehärtet. Säubern Sie nun den Nail-Art-Pinsel und streichen Sie den schwarzen Farblack („LAC&GO Noir“) auf das weiße Dreieck auf. Nach dem Aushärten dieses Gel-Lacks für 30 Sekunden im LED-Gerät versiegelt Elena den kompletten Nagel mit dem Versiegelungslack („LAC&GO Shine“) und härtet auch ihn wieder im LED-Gerät für 30 Sekunden aus. Nun wird die Inhibitionsschicht, die bei der Aushärtung entstanden ist, mit einem mit Cleaner getränkten Zellstoffpad abgenommen und die Nagelhaut mit Nagelöl gepflegt.

Hinweis: LAC&GO-Produkte können auch im herkömmlichen UV-Röhrengerät polymerisiert werden. Hierbei sollten aber für jede Schicht zwei Minuten vorgesehen werden!

Mit Dank an Elena Grama
www.trend-nails.de

 

Geo-French – Abstraktes Muster für Blümchengegner Geo-French – Abstraktes Muster für Blümchengegner Geo-French – Abstraktes Muster für Blümchengegner
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Stil und Eleganz – extravaganter Schmuck begeistert jede Kundin

Umsatzsteigerungen in einem Nagelstudio durch Verkauf von Produkten? Dies ist für viele Nail-Designer oft ein sehr schwieriger Bereich. Nur wenige Kollegen können ihren Kunden wirklich Produkte empfehlen und somit verkaufen. „Ich kann das einfach nicht. Ich habe dann immer das Gefühl, dass ich meiner Kundin etwas aufschwatze“, so der Kommentar einer Kollegin. Wenn auch nur wenige Studios Nagellackentferner, Feilen, Lacke etc. aktiv verkaufen, ist der Verkauf von Schmuck schon sehr viel weiter verbreitet. (Ist es nicht umgekehrt – viele Nageldinge, wenig Schmuck?)

„Ich trage die Schmuckstücke selbst und werde sogar beim Einkaufen im Supermarkt darauf angesprochen. In meinem Studio habe ich das Schmuckdisplay direkt in der Nähe der Kundin stehen. So hat sie gut eine Stunde Zeit, sich ihr Schmuckstück auszusuchen“, verrät eine andere Kollegin.

Kollektion
Aber gerade bei den Firmen, die Schmuck anbieten, gibt es ganz große Qualitätsunterschiede. „Auch wenn es Modeschmuck ist, sollte er dennoch eine gute Qualität haben. Sonst gibt’s nur Reklamationen und die Studiokunden sind sauer. Im schlimmsten Fall bleiben sie sogar weg und suchen sich ein anderes Studio“, so das Fazit einiger Beiträge auf unserer Facebookgruppe Prof Nail. Style Republic ist eine Schmuckfirma, deren Sortiment nicht nur die Qualitätsansprüche erfüllt, sondern auch beim Kundenservice nichts zu wünschen übrig lässt. Stylishe Schmuckstücke in den neuesten Trends, hochwertig gearbeitet und passend für jeden Anlass und für jeden Geschmack! Egal ob die Kundin lieber etwas Schlichtes tragen oder lieber mit Bling-Bling einen Blickpunkt kreieren will – die Ringe, Armbänder, Halsketten und Anhänger sind in vielen Variationen und Ausführungen erhältlich.

Trend
Derzeit liegen Steckringe voll im Trend. Kombinieren Sie die Außenpaare mit einem oder mehreren Innenringen oder tragen Sie nur mehrere Innenringe zusammen. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Jeden Tag ein neuer Ring, passend zum Outfit!“ empfiehlt Bettina Maletz, Firmeninhaberin von Style Republic. Und wenn man nur ein wenig auf die Trends in Frauenzeitschriften oder im TV achtet, dann muss man Bettina recht geben. Viele tragen mehrere Ringe an einem Finger, die aufs Outfit oder eben auf den eigenen Stil abgestimmt sind. Aber gerade bei Ringen ist im Bereich Modeschmuck die Qualität ganz wichtig. „Ich habe schon viele Hersteller und Firmen ausprobiert, aber nach einiger Zeit des Tragens geht die Goldbeschichtung ab oder man verliert ein Steinchen. Manche Hersteller raten, beim Händewaschen die Ringe abzulegen. Ich besitze jetzt einige Schmuckstücke, auch Ringe, von Style Republic. Ich trage den Schmuck sehr häufig über mehrere Tage und er weist keinerlei Tragespuren auf“, berichtet Terri Malon, Chefredakteurin der ProfNail.

Fordern Sie noch heute Ihren Katalog an oder besuchen Sie die Internetseite von Style Republic. Wenn Sie sich als Geschäftspartner registrieren, räumt Ihnen die Firma tolle EK-Rabatte auf die Shoppreise ein. Damit ist der Zusatzumsatz im Studio gesichert!

Mit Dank an
www.stylerepublic.com

Stil und Eleganz – extravaganter Schmuck begeistert jede Kundin Stil und Eleganz – extravaganter Schmuck begeistert jede Kundin Stil und Eleganz – extravaganter Schmuck begeistert jede Kundin
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Vintage

Der Vintage-Trend, der in den letzten Monaten immer mehr an Popularität gewinnt, verbindet alte Stilrichtungen mit neuen Materialien. Egal ob beim Schmuck, in der Mode oder eben auch im Nail-Design – Vintage ist in! Sabine Sarikaya, die uns aus dem sozialen Netzwerk Facebook kennt, hat uns angeschrieben, ob Sie denn auch einmal ein paar Bilder zur Veröffentlichung in der ProfNail schicken könnte.

Vintage (engl. Adjektiv für hervorragend; altehrwürdig; alt; erlesen) bezeichnet eine Mode- bzw. Designrichtung, bezogen auf Kleidung, Möbel und Musikinstrumente oder auch Brillen (und Naildesign) die im Retrolook der 1930er bis 1970er Jahre gestaltet wurde. Unter Vintage versteht man in der Mode entweder ein Kleidungsstück aus einer älteren Kollektion eines Designers oder eine auf „gebraucht“ gestylte Mode (Used-Look, künstliche Löcher, zerrissene Stellen, ausgewaschene Farben). Die bekannteste Form von Vintage ist die „verwaschene Jeans“.*

Anleitung
Natürlich wird auch bei dieser Modellage mit den Grundarbeitsschritten (= Nagelprep) zur Vorbereitung der Nagelplatte auf den Produktauftrag begonnen. Sabine hat sich bei diesem Beispiel für eine Verlängerung mit der Tiptechnik entschieden, die mit klaren Crystaltips erstellt wurde, die nach dem Nagelprep mittels Tipklebers im vorderen Drittel der Nagelplatte angebracht wurden. Dann wird der Tip auf die gewünschte Länge gekürzt und mit der Feile die Übergänge zum Naturnagel angeglichen. Nach dem Auftrag eines Haftvermittlungsgels und dessen Aushärtung im UV-Lichthärtungsgerät das Nagelbett mit einem deckenden Camouflage-Gel überziehen und optisch über den Tip verlängern. Direkt vor der Smileline gibt man ein klein wenig kupferfarbenes Glitterpulver in die Inhibitionsschicht des Haftvermittlungsgels und streicht das Pulver dünn über den Tip aus. Auf die Nagelspitze trägt Sabine ein graues Farbgel dünn auf und härtet es im UV-Gerät aus. Nun wird nochmals über die gesamte Oberfläche des Nagels eine kleine Menge sehr feinen Glitterstaubs in die Inhibitionsschicht eingerieben. Darüber modelliert Sabine mit einem standfesten Aufbau-Gel eine komplette Produktschicht und baut hierdurch auch den Apex des Nagels auf, um die Trageeigenschaften zu optimieren. Nach kurzem Anhärten dieser Schicht im UV-Gerät pinchen wir den Nagel mit einer Pinchpinzette in die gewünschte Form und polymerisieren danach nochmals für die komplette Aushärtezeit von zwei Minuten. Nun nimmt Sabine mit einem mit Cleaner getränkten Zellstoffpad die Inhibitionsschicht, die bei der Aushärtung entsanden ist, vom Nagel ab und feilt diesen in die gewünschte Form. „Das Zusammenspiel von Form und Farbe ist bei der Designmodellage sehr wichtig. Die runde Form der Smileline habe ich auch bei der Formbefeilung berücksichtigt. Der Vintagestil ist eben etwas mehr wie ‚Retro‘ und die neuen und ausgefallenen Nagelformen passen meiner Meinung nach nicht ganz so gut“, erklärt Sabine ihre Wahl der Form. Zum Abschluss wird über den gesamten Nagel ein Versiegelungsgel aufgetragen. In das noch feuchte Gel setzt man die Vintage-Schmuckstücke und härtet es im UV-Lichthärtungsgerät aus. Mit etwas Gel werden Strasssteinchen als weitere Verzierungen eingesetzt.

*Wikipedia

Mit Dank an Sabine Sarikaya
www.diamond-touch.de

Vintage Vintage Vintage
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Ein Hauch von Sommerflieder

Ein bisschen Farbe, etwas Glitter und schon sind viele der Nagelstudiokunden mit der Serviceleistung zufrieden. Aber es muss natürlich auch schnell gehen, denn für Deko oder Nail-Art wollen die wenigsten extra bezahlen. Da im Nagelstudio die Arbeitszeit der größte Kostenfaktor in der Kalkulation ist, sollte man dies in der Gestaltung der Modellagen auch berücksichtigen. 1 Euro pro 1 Minute Extraarbeitszeit ist eigentlich der Kalkulationsgrundsatz bei der Nail-Art.

Wenn ich also im Normalfall ca. 60 Minuten für eine Modellage kalkuliere, muss ich für jede weitere Minute Arbeitszeit 1 Euro auf meine Preise aufschlagen“, erklärt Daniela Sommer, die in Puchheim bei München ein erfolgreiches Nagelstudio führt.

Anleitung
Daniela beginnt mit der Vorbereitung des Naturnagels auf den Produktauftrag. Nach den Grundarbeitsschritten wird mit einem Dehydrator der Nagel entfettet. Die Designerin setzt nun eine Schablone am Finger an und trägt auf den Nagel ein Haftvermittlungsgel auf. Nach der Aushärtung wird die Nagelplatte mit klarem Aufbau-Gel überzogen und über die Schablone bis zur gewünschten Länge modelliert. Nach kurzem Anhärten im UV-Gerät pincht Daniela den Nagel in die gewünschte Form. Man setzt eine Pinchklemme zur Fixierung der Form an und härtet die Produktschicht nochmals für volle 2 Minuten im UV-Gerät aus. Nachdem die Schablone vom Finger entfernt und die Inhibitionsschicht mit einem Zellstoffpad abgenommen wurde, die Modellage in die gewünschte Form feilen. Nun wird ein roséfarbenes Glittergel über der Spitze aufgetragen und über dem Nagelbett ausgestrichen. „Hierdurch spare ich mir die Arbeitszeit, die für das Modellieren der Smileline notwendig wäre“, erläutert Daniela. Nach der Aushärtung wird das Glittergel nochmals mit einem Aufbau-Gel überzogen und der Apex aufgebaut. Nach der Polymerisation dieser Produktschicht nimmt man wieder die Inhibitionsschicht ab und feilt den Nagel in Form. Mit fliederfarbenem Glittergel malt Daniela ein paar Blütenblätter auf und setzt ein wenig weißes Farbgel auf. Danach gestaltet sie mit schwarzem Farbgel ein paar Konturen und definiert hiermit das Design. Ein tolle Modellage, die in der üblichen Arbeitszeit zu erstellen ist!

Mit Dank an Daniela Sommer
www.sommernail.de

 

Ein Hauch von Sommerflieder Ein Hauch von Sommerflieder Ein Hauch von Sommerflieder