Λ

Werbung – wichtige Info oder nur Lug und Trug?!?

Jeder von uns kennt das: Um ein Produkt oder eine Serviceleistung zu verkaufen, müssen die potentiellen Kunden darauf aufmerksam gemacht werden. Dies passiert über Mundpropaganda, Empfehlung oder eben auch durch Werbung im Internet, in Magazinen und Zeitschriften oder auch im TV.

Die Nagelindustrie, gerade wenn es um Produktverkauf oder Aus- und Weiterbildung geht, bedient sich in den letzten Jahren vermehrt des Internets. Eine eigene Homepage, ein Facebook-Auftritt oder Seiten auf Instagram und Pinterest sind für ein erfolgreiches Unternehmen heutzutage Gang und Gäbe. Und natürlich erwartet der Kunde, dass die Firma, die für ein Produkt oder eine Dienstleistung wirbt, aussagt „Mein Produkt ist das Beste!“ oder „… das Billigste“, oder „… das Neueste“! Doch genau diese (Werbe-)Aussagen müssen einer Überprüfung des Wettbewerbs standhalten. Während „das Beste“ meist ja aus der Sicht des Anwenders betrachtet wird, sind „das Billigste“ bzw. „das Neueste“ schon Aussagen, die unter Umständen angefochten und bestritten werden können. Als „unlauterer Wettbewerb“ wird eine Werbeaussage tituliert, bei der nachweislich von Irreführung oder absichtlicher Falschinformation ausgegangen werden kann. Eine anwaltliche Anzeige ist nicht selten.

„Diese Modellage wurde ganz ohne Feilen erstellt. Natürlich ausschließlich mit den Produkten der Firma XY!“ so die Aussage einer Werbung, die in unserer Facebook-Gruppe ProfNail veröffentlicht wurde. Na klar! Dass die Vertretung der Marke XY nur mit den Produkten arbeitet, ist eigentlich selbstverständlich. Dass die Modellage ganz ohne Formbefeilung erstellt wurde, muss der Betrachter glauben. Die Bilder der fertigen Modellage waren wirklich schön, sauber und ordentlich. Leider hat aber die Firmenvertretung ein ‚Vorher‘-Bild mit veröffentlicht, das ganz offensichtlich nicht die Hand, bzw. die Finger zeigte, die danach als fertige Modellage abgebildet wurden. Auf den Hinweis, dass es nicht die gleiche Hand ist, die da abgebildet wurde, brach eine hitzige Diskussion los, die nur mit einer Abstellung der Kommentarfunktion ein Ende fand.

Natürlich könnte man das Ganze einfach als ‚Zickenkrieg‘ abhaken. Jedoch ist hier einiges im Argen, sodass man diese Botschaft nicht einfach unkommentiert stehen lassen kann: Es wird hier der Anschein erweckt, dass bei Verwendung besagter Produkte die gerötete und zerfetzte Nagelhaut wunderschön glatt und makellos wird. Der gebrochene Nagel, der im „Vorher“-Bild zu sehen ist, erscheint wunderschön glatt und perfekt gestylt. All' das wird gemäß der Werbeaussage nur erreicht, wenn man die Produkte verwendet und die Arbeitsweise, die natürlich ausschließlich von der Vertretung unterrichtet wird, anwendet.

Die „Nachher“-Bilder an sich und allein abgebildet,wären eine tolle Kampagne gewesen. Sicherlich wären viele der Nail Designer gewillt gewesen, die Produkte zu probieren und einen Kurs zu buchen. Aber mit dem „Vorher“-Bild verursachte die Werbung nur eines – nämlich eine Diskussion ob man es denn nötig hätte, mit solchen Methoden zu werben.

Wir in der Redaktion erhielten viele Zuschriften und E-Mails von Nail Designern, von Ausbildern und auch von Firmenchefs, die diese Art der Werbung verurteilten. Ein Satz einer Kollegin war ganz besonders bezeichnend: „Wahres Können ist, wenn man mit jedem erhältlichen Produkt solche Modellagen erstellen kann!“

Ihr ProfNail Team

Λ

AL-KO PURE – Neue Atmosphäre im Studio

Nagelstudios haben durch die Verarbeitung bzw. Verwendung von Chemikalien eine erhöhte Konzentration an Dämpfen und Gerüchen. Natürlich ist auch die Feinstaubbelastung durch die Verwendung der elektrischen Feile eine zusätzliche Belastung der Luft im Studio. Zusätzlich kommen Kunden, die Viren und Bakterien mitbringen und die Raumluft belas-ten. Es entsteht also eine Situation, die sicherlich gesundheitliche Auswirkungen auf Nail Designer hat.

Die wenigsten Nagelstudios verfügen über eine Filter- bzw. Klimaanlage, die wenigstens Gerüche und Dämpfe bekämpfen würde. In der Fachsprache sind die VOCs flüchtige Kohlenwasserstoff-Verbindungen, die aus Reinigungsmitteln, Lacken und Farben, Möbeln und Textilien stammen, eine Ursache von Allergien und Asthma. Meist wird nur durch Lüften versucht, die Dämpfe und Gerüche zu beseitigen. Für die Staubbelastung wird nun auch verstärkt auf Staubabsaugungen, die auf dem Tisch stehen, bzw. in den Arbeitstisch integriert sind, gesetzt. Leider sind Staubabsaugungen, die auf dem Arbeitstisch platziert werden aber meist nicht in der Lage, auch die Feinstaubbelastung, also die Teilchen, die in der Raumluft schweben, einzusaugen bzw. zu beseitigen. Durch den Kundenkontakt im Studio werden darüber hinaus auch Viren und Bakterien in das Studio getragen. Die kürzlich aufgetretene Grippewelle ist nur ein aktuelles Beispiel dafür, welchen Belastungen der Nail Designer im Studio ausgesetzt ist.

Was bin ich?

AL-KO PURE vereint in einem Gerät bewährte und revolutionär neue Technik. Durch den Einsatz der „Plasma-Technologie“ bietet dieses Gerät Lösungen für eine Vielzahl von Belastungen der Raumluft.

Vergleich mit Filtergeräten: Die meisten anderen Geräte setzen auf eine reine Filterung und unterscheiden sich durch die Art der Filter und die Qualität des Filtermaterials. AL-KO PURE nutzt auch Filter, aber als Vorfilter und nachgeschaltete 3-Stufen-Filterpatrone. Dazwischen arbeitet bei AL-KO PURE das patentierte Plasma. So kann dieses Gerät auch kleinste Partikel und gasförmige Schadstoffe eliminieren. Reine Filtergeräte stoßen bei Viren, kleinen Bakterien, Feinstaub und VOCs an ihre Leistungsgrenze.

Vergleich mit Ionisatoren: Ob Ionisatoren schädlich oder sogar gut sind, wird derzeit noch heiß diskutiert. AL-KO PURE ist kein Ionisator und verfügt über keine Ionisatorenfunktion.

Vergleich mit Ozongeräten: Ozon ist gut als Schutzschicht in der Atmosphäre, kann aber in der Raumluft zu ernsthaften Lungenproblemen führen. AL-KO PURE setzt daher keinerlei Ozon frei. Im Gegenteil, es baut Ozon in der Raumluft ab.

Was kann ich?
Bakterien und Viren

Bakterien: Die meisten Bakterienarten haben einen Durchmesser zwischen 0,6 und 1 µm und schlüpfen damit bequem durch feinste Filter. Dank der patentierten AL-KO Plasmatechnik werden sie von AL-KO PURE katalysiert.

Viren: Die meisten Viren sind so klein, dass sie auch feinste Filter problemlos passieren. Dank der AL-KO Plasmatechnik werden sie von AL-KO PURE katalysiert. Da AL-KO PURE die Luft entkeimt, gilt diese Aussage nur für Viren in der Luft.

Feinstaub, VOC, Ozon und Gerüche

VOC: Volatile organic compounds - zu Deutsch flüchtige organische Verbindungen - sind Stoffe, die schon bei niedrigen Temperaturen gasförmig werden. Diese Gase werden von Möbeln, Bodenbelägen, Kunststoffen sowie Reinigungsmitteln abgegeben. (z. B. Gele, Acryle, Cleaner und Desinfektionsmittel) VOCs reizen die Atemwege, verursachen Kopfschmerzen sowie Schlafstörungen und verstärken Allergien sowie Asthma. AL-KO THERM vernichtet über 99,98% der VOCs im Plasma.

Feinstaub: Man unterscheidet zwischen inhalierbarem Feinstaub, der kleiner als 10 µm ist, und besonders gefährlichem lungengängigen Feinstaub, der kleiner als 2,5 µm ist. Feinstäube belasten nicht nur das Nervensystem, Herz, Kreislauf und können Krebs verursachen. Feinstäube verstärken auch Allergien und führen zur Mehrung von Asthmaanfällen. Hauptverursacher sind Verkehr und Industrie sowie alte Heizanlagen. In Innenräumen wird Feinstaub besonders durch Laserdrucker und -kopierer, Kerzen sowie Staubsauger ohne Filter, aber eben auch die Feilarbeit im Studio, vor allen Dingen unter Verwendung von elektrischen Feilen, erzeugt. AL-KO PURE vernichtet diesen Feinstaub im Plasma.

Gerüche:

AL-KO PURE filtert Gerüche aus der Luft, die auf organischen Verbindungen beruhen. Dies geschieht mit Hilfe der 3-Stufen-Filterpatrone. Der Zeitraum bis zum Abbau der Gerüche variiert mit der kontaminierten Luftmenge und der Art der Geruchsquelle.

Ozon:

AL-KO PURE setzt - anders als manch herkömmlicher Luftreiniger - kein Ozon frei. Ozon ist laut EU-Gefahrstoffkennzeichnung brandfördernd, sehr giftig und ätzend. AL-KO ist daher überzeugt, dass Ozon nichts in der Raumluft verloren hat und der Einsatz von Geräten, die Ozon freisetzen, nicht zu verantworten ist. AL-KO PURE verringert die Ozonmenge in der Raumluft und beschleunigt so an Tagen mit hoher Ozonkonzentration in der Luft den natürlichen Zerfall von Ozon zu Sauerstoff.

… (vollständiger Artikel in ProfNail 1, 2017)

www.aretini-nails.de

AL-KO PURE – Neue Atmosphäre im Studio
Λ

Neon und Pastell – Traumhafte Kombination

Jeder Nail Designer kennt diese Situation: Eine Kundin kommt zum Rebalancierungs-Termin und hat aber einen eingerissenen oder abgebrochenen Nagel. Nicht nur dass hiermit die zeitliche Planung unter Umständen durcheinander gerät, nein, man kann die Kundin ja auch nicht so aus dem Studio entlassen. Hier zeigt uns Angela Petteruti, was sie in so einem Fall als Serviceleistung anbietet.

„Auch wenn man den zusätzlichen Zeitaufwand irgendwie einholen muss, darf das Design jedoch nicht darunter leiden. Meine Kunden erwarten bei jedem Termin eine Arbeit, die einzigartig ist und die zur Jahreszeit oder zum Anlass passt.“, erklärt Angela ihre Vorgehensweise. Für den Frühling hat sie ein Design in unterschiedlichen Pink- bzw. Rosé-Tönen gewählt.

Produktauftrag und Verlängerung

Natürlich werden beim Rebalancierungstermin alle Nägel auf den Produktauftrag vorbereitet. „Bei dem Nagel der eingerissen ist, habe ich das gesamte Material entfernt (Bild 1) und modelliere eine komplett neue Verlängerung“, erklärt Angela ihre Arbeitsweise. „Aber natürlich kostet dies extra Arbeitszeit und aus diesem Grunde habe ich mich für ein einfaches Design entschieden, womit die Arbeitszeit wieder eingeholt wird und wodurch ich in meinem Zeitplan keine Verzögerung habe.“ Nun setzt Angela eine Schablone an (Bild 2) und modelliert mit klarem Acryl über Nagelbett und Schablone eine Verlängerung. Nachdem das Produkt etwas angehärtet ist, wird die Schablone vom Finger entfernt und das aufgetragene Material mit einer Pinchpinzette in die gewünschte Form gepincht (Bild 3). Bei den anderen Nägeln wird das alte Produkt ausgedünnt (Bild 4) und danach auf Nachwuchs und Restprodukt eine Rebalancierung gearbeitet (Bild 5). Nun können alle Nägel in Form gefeilt werden. „Hierfür beginne ich mit der Länge, die an allen Nägeln gleich sein muss. Dafür nehme ich auch eine Feile zur Hand, die auf einer Kante die Einteilung eines Lineals hat (Bild 6). Danach werden die Seitenlinien egalisiert und das Produkt entlang des Nagelfalzes ausgedünnt. Erst zu diesem Zeitpunkt glätte ich die Oberfläche des Produkts und überprüfe die Platzierung des Stresspunktes (APEX).“, erklärt Angela die einzelnen Schritte.

Überzug und Dekoration

Für das Finish hat sich die Kundin unterschiedliche Pinktöne ausgesucht. Einige Nägel werden mit einem zarten Rosé-Ton versiegelt (Bild 7). Andere Nägel ziert ein knalliges Pink (Bild 8), und auf einen dieser Nägel setzt Angela ein paar Ranken mit klarem Versiegelungsgel auf und streut roséfarbenes Pigmentpuder auf (Bild 9). „Das Pigment löst sich im Versiegelungsgel auf und ergibt nach der Aushärtung eine schöne Haptik. Durch den Rosé-Ton wird die Farbe des Schmucknagels wiederholt und ergibt ein tolles Gesamtbild. Zum Abschluss werden nun unterschiedlich große Strasssteinchen in ein Versiegelungsgel gesetzt (Bild 10). Die einfarbige Gestaltung wird nur mit Glanzgel versiegelt. Den Schmucknagel hat Angela mit einem seidenmatten Finish fertig gestellt, der Designnagel hat einen glänzenden Untergrund und die Schnörkel ein mattes Finish.

„Ich achte immer darauf, dass die unterschiedlichen Variationen sich in der Farbgebung entweder ähneln oder aber schöne Kontraste bilden. Die Modellage sollte ein stimmiges Gesamtbild ergeben, obwohl jeder Nagel individuell gestaltet wird.“, erläutert Angela die Wahl der Farben, Materialien und Arbeitsweisen.

Mit Dank an Angela Petteruti

Neon und Pastell – Traumhafte Kombination Neon und Pastell – Traumhafte Kombination Neon und Pastell – Traumhafte Kombination
Λ

Funkelndes Smaragd - Neue Trendfarbe

Aufwendig gestaltete Modelagen sind wie die Haute Couture – sie gefällt jedem, aber dafür bezahlen können nur wenige. Zumeist beschränkt sich die Arbeit im Studio auf einfache Modellagen – vielleicht, wie hier gezeigt, im French-Look – mit ein wenig Strassverzierungen.

Ildiko Virag, die ein Nagelstudio in Grafing bei München führt und die Vertretung für die Produktfirma 2MBeauty in Deutschland innehat, zeigt uns hier ein Beispiel einer Alltagsmodelage mit der neuen Trendfarbe Smaragd. Lassen Sie sich Inspirieren!

Anleitung

Ildiko beginnt mit der Vorbereitung des Naturnagels. Nach der Entfernung der Nagelhaut und der Mattierung der Nagelplatte trägt sie „Nail Prep“ zur Dehydrierung und „Bond“ zur Verbesserung der Haftung auf . Nun wird eine Schablone angesetzt, eine Schicht Modellagegel über Nagelbett und Schablone aufgetragen und in Form modelliert. Nach der Polymerisation im UV-Gerät wird die Inhibitionsschicht abgenommen und der Nagel in die gewünschte Form gefeilt. Mit deckendem Camouflage-Gel arbeitet Ildiko nun eine Nagelbettverlängerung. Mit dem sauberen Pinsel wird die Smileline perfektioniert und dann im UV-Gerät ausgehärtet. Ildiko dekoriert anschließend die freie Nagelspitze mit einem smaragd-farbenen Gel (Color Gel 292). Um die Smileline die Optik betreffend dramatisch zu definieren, mischt Ildiko ein wenig schwarzes Farbgel ein und trägt dieses direkt entlang der Produktkante auf. Gegebenenfalls wird diese Schicht ein zweites Mal aufgetragen, um die gewünschte Farbintensität zu erreichen. In die Inhibitionsschicht streut Ildiko ein Glitzerpulver

(Glitzer Nr. 225) und arbeitet dieses bis an die Smileline heran. Mit einem klaren Aufbaugel (Smart Clear Gel) wird nun der komplette Nagel überzogen und der Apex gestaltet. Natürlich wird auch diese Produktschicht im UV-Gerät ausgehärtet und danach die entstandene Inhibitionsschicht mit einem mit Clea-ner getränktem Zellstoffpad abgenommen. Nun perfektioniert Ildiko die Form der Nägel. Hierzu wird zuerst die Länge an allen Nägeln angeglichen. Danach sind die Seitenlinien der Nägel an der Reihe und der Übergang entlang des Nagelfalzes wird ausgedünnt. Erst zum Abschluss wird die Oberfläche der Modellage geglättet und danach der Feilstaub, der bei diesem Arbeitsschritt entsteht, gründlich mit der Nagelbürste entfernt.

Um die goldfarbenen Strasssteine zu setzen, trägt Ildiko nun etwas Gel auf und setzt die Steinchen in das feuchte Produkt. Es wird nur so viel Gel aufgetragen wie nötig ist, um die Steinchen haltbar zu befestigen. Nach der Polymerisation im UV-Gerät versiegelt sie die Oberfläche aller Nägel noch mit einem Glanzgel (Master Shine Top) und härtet auch diese Produktschicht im UV-Gerät aus.

Mit Dank an Ildiko Virag

www.2mbeauty.de

Funkelndes Smaragd - Neue Trendfarbe Funkelndes Smaragd - Neue Trendfarbe Funkelndes Smaragd - Neue Trendfarbe