Acrylnägel

Sogenannte Acrylnägel werden mithilfe eines Zweikomponentenacryls, einer Flüssigkeit und einem sehr feinen Acrylpulver, aufgebaut. Dieses System härtet nach dem Mischen der Komponenten selbständig aus. Das Material zeichnet sich durch seine große Härte aus, das es möglich macht, den gesamten Nagel sehr dünn zu arbeiten.

Nagelmodellagen aus Acryl sind in der Regel gesundheitlich unbedenklich. Nach der Entfernung des Acrylnagels ist der natürliche Nagel sehr dünn und weich, wobei diese Eigenschaft auf den fehlenden Kontakt mit der Luft zurückzuführen ist. Anzumerken ist jedoch, dass der Fingernagel nach dem Entfernen der Modellage seinen ursprünglichen Zustand recht schnell wieder erreicht, Verformungen oder Beeinträchtigungen treten in der Regel nicht auf. Bei der Anbringung eines Acrylnagels ist darauf zu achten jegliche Hygiene zu beachten, denn bei falscher Anwendung besteht das Risiko einer Nagelpilzerkrankung. Das Risiko wird unter anderem auch minimiert, indem der Nagel vor der Anbringung des künstlichen Acrylsatzes nur leicht angerauht wird. Zu beachten ist auch die Entfernung der Nagelmodellage, falls diese nicht ordnungsgemäß durchgeführt wird, kann der Naturnagel wellig Nachwachsen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der Acrylnagel heruntergerissen wird und dadurch Wachstumszonen des Naturnagels beschädigt.

Acrylnägel werden durch ein Zweikomponentenacryl hergestellt, enthalten ist darin Acrylpulver sowie ein starkes Bindemittel. Nachdem beide Komponenten auf dem Finger- bzw. Fußnagel aufgetragen wurden, härtet das Gemisch aus. Der primäre Vorteil bei Acrylnägeln besteht darin, dass das Material sehr schnell aushärtet und eine große Dichte besitzt, somit ist es unter anderem auch möglich einen sehr dünnen und festen künstlichen Fingernagel herzustellen.